Das Deutsche Institut für Gefäßmedizinische Gesundheitsforschung gGmbH (DIGG) ist eine im November 2009 gegründete, 100%-ige Tochter der Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin e.V.   mit Sitz am Robert-Koch-Platz 9 in Berlin.

Als oberstes Entscheidungsgremium in wissenschaftlichen Fragen beim DIGG ist die Projektsteuerungsgruppe (PSG) für die Sichtung und Bearbeitung von Forschungsanträgen sowie über die Art der Förderung zuständig. 

Das DIGG betreut alle Qualitätssicherungsprogramme der DGG e.V.  und bezweckt die Förderung wissenschaftlicher Aufgaben in der Gefäßmedizin, sowie die wissenschaftliche Ermittlung, Erforschung, Aufarbeitung und Registrierung gesundheitspolitischer Daten.

Hierzu gehören:

  • die kontinuierliche Erfassung epidemiologischer Daten zu arteriellen und venösen Gefäßerkrankungen in Deutschland
  • die kontinuierliche Erfassung der ambulanten und stationären Versorgungsstrukturen für Patientinnen/-en mit peripheren Gefäßerkrankungen
  • die kontinuierliche Erfassung der Spezialisierung und Qualifikation von Ärztinnen und Ärzten, die im ambulanten und stationären Bereich gefäßkranke Patienten versorgen
  • die kontinuierliche Dokumentation und Bewertung von Qualitätsindikatoren der gefäßmedizinischen Versorgung
  • die Durchführung von Beobachtungsstudien zu gezielten Fragestellungen in der vaskulären Versorgung
  • die Erfassung gesundheitsökonomischer Daten aus dem Bereich der ambulanten und stationären vaskulären Versorgung
  • die Begleitforschung bei der Implementierung von regionalen oder nationalen Screening-Programmen